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Unterschiede Portal und CMS
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Frameworks, deren Namen in fast jedem Projektmanagermeeting zur Sprache kommen?
Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Funktionen von Contentmanagementsystemen und Enterprise Portalen. |
Funktionen eines Portals
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Benutzermanagement, (Unterscheidung nach Rollen, Gruppen und Userid)
• Benutzerauthentisierung (nicht jeder darf alles, Unterscheidung nach Rechten wie Lesen, Schreiben..)
• Personalisierung (User können ihre Portaloberfläche individuell gestalten)
• Integration von Applikationen (bestehende Anwendungen können durch Portlets in das Portal integriert werden)
Funktionen eines CMS
• Content strukturieren (redaktionelle Texte werden Layouteinheiten zugeordnet)
• Workflows (Content kann sich in verschiedenen Arbeitsphasen wie Entwurf, Geprüft oder Live befinden )
• Assetmanagement (Content kann in Einheiten gegliedert werden)
Wann was einsetzen?
Der Einsatz von Portalen macht besonders dann Sinn, wenn eine breite Anwendergruppe Zugriff auf unterschiedliche Anwendungen haben soll. Die Anwender können ebenfalls Content generieren. Wer wo publizieren darf und wer welche Anwendung nutzen darf, lässt sich durch eine feingranulare Rechteverwaltung managen. Ein Mitarbeiterportal bzw. ein Intranet einer Firma, in der jeder Mitarbeiter Beiträge publizieren kann, ist ein klassisches Einsatzgebiet eines Enterprise Portals. Jede Art von Backofficeanwendung ist ebenfalls ein Kanditat für den Einsatz eines Portals.
Ein CMS sollte dann eingesetzt werden, wenn eine bestimmte Personengruppe (z.B. eine Redaktion) für die Generierung des Content verantwortlich ist. Redakteure schreiben Artikel für einen Internetauftritt und veröffentlichen Bilder, der Chefredakteur schaltet die Beiträge frei und stellt diese einem breiten Publikum zu Verfügung (Workflow).
Der Anwender selbst ( z.B. der Leser einer Internetpräsenz einer Zeitschrift) hat keinen Einfluss auf den Content. Auch werden die Leser nicht in Gruppen unterteilt. Jeder kann in der Regel alles lesen. Bestenfalls existiert ein Login für autorisierte Leser (Onlineabo o.ä.).
Weiter oben war die Rede von Applikationsintegration in Portale. Eine solche Applikation kann auch ein CMS sein. Ein Portal kann also, neben anderen Anwendungen, ein Contentmanagementsystem enthalten. Dieses CMS kann im Bedarfsfall auch ausgetauscht werden, ohne das die Funktionalität andere Komponenten des Portals beeinflusst wird.
23.Juni 2007